Das Management und die Führungskraft: Zahlen- oder Menschenversteher?

Gibt es einen Unterschied zwischen Führung und Management? Ja, natürlich. Bei Führung steht der Mensch im Fokus, beim Management alles, was sich organisieren lässt: das Planen, Umsetzen und Kontrollieren von Prozessen, Strukturen und Standards.

Das Führen hat implizit eine ethische und das Managen vorrangig eine ökonomische Dimension. Führung entwickelt die Unternehmenskultur, das Management die Strategie.  Führungskraft und Leadership benötigen vor allem soziale, der Manager vor allem methodische Kompetenzen.

Unnötig zu sagen, dass methodische Kompetenzen leichter zu erwerben und zu meistern sind als die facettenreichen und vielschichtigen Sozialkompetenzen. Zudem wird alles Managen mehr und mehr von Software erledigt.

Doch siehe da: Für eine fachliche Ausbildung im Management hat man an der Uni Jahre gebraucht. Für eine Führungsausbildung hingegen sollen ein paar Wochenend-Crashkurse ausreichend sein!? So gibt es zahllose Chefs, die es in punkto Führung zwar gut meinen, aber nicht gut machen. Das ist verheerend! Gerade was Menschenführung betrifft, muss man studieren und üben, um zu brillieren.    Weiterlesen »

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Klimamacher und Kulturoptimierer: der interne Touchpoint Manager

Silodenke, Einzelziele, Einzelboni, Abteilungsbudgets, Rankings, Insellösungen und Kennzahlenmanie, in klassischen Organisationen gang und gäbe, schaffen Bereichsegoismen und damit eine kundenfeindliche Gegeneinanderkultur, das hat mein letzter Blogbeitrag zum Thema Mitarbeiter schon ausführlich gezeigt.

Miteinanderdenke und ein kameradschaftlicher Stil schaffen Offenheit, Austausch und angstfreie Räume, in denen die Zukunft gedeiht. Deshalb wird in florierenden New-Economy-Firmen auch so viel Wert auf ein Wohlfühlklima gelegt. Gemeinsam organisiert man sich crossfunktional um Kundenprojekte herum.

Damit das gut funktioniert, ist in der Digitalwirtschaft ein neues Berufsbild entstanden: der Feelgood-Manager. Wir finden ihn vor allem in größeren Startups. In Coworking-Spaces organisieren Community-Manager das befruchtende Miteinander. International ist der Chef Happiness Officer als Berufsbild im Kommen. Um als etabliertes Unternehmen in diesem Szenario mitzuhalten, werden interne Touchpoint Manager dringend gebraucht.    Weiterlesen »

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#NewWork17: Die Mitarbeiter in neuen Organisationsmodellen

Sind Ihre Mitarbeiter Anweisungsabarbeiter, Nebeneinanderherarbeiter, Gegeneinanderarbeiter oder Miteinanderarbeiter?

In unserer sich zunehmend wandelnden Arbeitswelt gehört es zu den wichtigsten Aufgaben der Führungsriege, Zugehörigkeit, ein Wir-Gefühl und Zusammenhalt unternehmensweit zu fördern.

Dass Konfrontation, interner Massenwettbewerb, Einzelziele, Einzelboni und der dauernde Kampf um Budgets und Ressourcen die besten Ergebnisse bringen, sind Kopfgeburten weltfremder Alphatierchen in den Zentren der Macht. Genau das Gegenteil ist nämlich der Fall.

Wissensarbeit kann nur durch Kollaboration reiche Früchte tragen. Team-Konzepte und sich selbst steuernde Einheiten, bei denen abteilungsübergreifend (!) alle für ein gemeinsames Ziel und für die Kunden arbeiten, werden gebraucht, um fit für die Next Economy zu sein.
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Der Customer Touchpoint Manager: Treiber der unternehmensweiten Kundenorientierung

Wer die Zukunft erreichen will, für den gibt es nur einen Weg: Alles für den Kunden, denn der hat die Macht, wie der vorherige Blogbeitrag zeigt.

Doch die meisten Unternehmen optimieren ihre Prozesse vor allem für sich selbst – und nicht für den Kunden. Der soll sich gefälligst in die festgelegten Abläufe fügen, mit den für ihn vorbestimmten Mitarbeitern reden und seine Angaben in die dafür vorgesehenen Formulare eingeben.

Manche Anbieter sind richtig gut darin, Vorgehensweisen mühsam zu machen, ihren Kunden Zeit zu stehlen und ihnen ein schlechtes Gefühl zu geben. Früher haben die Kunden das murrend ertragen. Aber diese Zeiten sind vorbei.

So wird sich das Marketing, das leider immer mehr zur Werbeschleuder und zum Datenjunkie verkommt, schnellstens neu aufstellen müssen. Silodenke, isolierte Aktivitäten und Bereichsegoismen sind nicht mehr tragbar. Experten aus den einzelnen Disziplinen werden sich um Kundengruppen und -projekte scharen und das Bestmögliche für die Kunden tun. „Vom Kunden her denken“ nennt man dieses Prinzip. Alle Aktivitäten an den einzelnen Touchpoints sind dabei synchronisiert. Customer Touchpoint Manager werden das steuern.

Die Kernaufgaben eines Customer Touchpoint Managers

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Die allmächtigen Kunden: Risiko oder Chance? Beides zugleich!

Die Kunden von heute sind anspruchsvoll, fordernd und gut informiert. Sie erwarten, dass ein Unternehmen hehrere Ziele verfolgt als Marktführerschaft und Maximalrenditen. Sie wollen zunehmend wissen, welchen Nutzwert ein Anbieter der Welt und den Menschen bietet. Was die Kunden “disliken”, fällt durch. Was sie hingegen in den Himmel loben, kann Weltruhm erlangen. Die Meinung der Kunden steuert heute die Unternehmen.

Durch digitale Anwendungsprogramme beschleunigt, sind sie unglaublich schnell unterwegs. Ihre Erwartungen steigen täglich. Messlatte ist aus ihrer Sicht nicht der Wettbewerb, sondern branchenübergreifend der Beste seines Fachs.

Tradierte Unternehmen hecheln dem, was Interessenten und Konsumenten heute wünschen und wollen, meist nur hinterher. Viele werden diesen Wettlauf verlieren. Die Bremskraft ihrer Strukturen, die Trägheit ihrer Prozesse und veraltete Mindsets werfen sie aus dem Rennen. „Alles für den Kunden“ ist für sie Utopie.    Weiterlesen »

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Influencer: Verbindungsbrücken zwischen Unternehmen und Kunden

Diese Grafik, die ich im letzten Post bereits vorgestellt hatte, zeigt kein Organigramm, sondern die Grundidee einer Unternehmensorganisation für heute und morgen. Starre Hierarchen und isoliert agierende Silos, typisch für Topdown-Organigramme, gibt es hier nicht.

Im Zentrum steht der Daseinssinn, das Warum eines Unternehmens. Im Englischen heißt das Purpose. Dieser Purpose ist nicht – wie in alten Leitbildern üblich – selbstfokussiert, sondern nach außen gerichtet und so attraktiv, dass man die Produkte des jeweiligen Anbieters besitzen, dessen Services nutzen und liebend gern mit ihm zusammenarbeiten möchte.

Für die Kunden ist ein solches Unternehmen ein Sehnsuchtsort – und für die Mitarbeiter ein Heimathafen.

Neu an diesem Organisationsmodell ist vor allem auch eins: Zwischen allen großen Bereichen, hier als verschiedenfarbige, durchlässige Kreise dargestellt, gibt es Brückenbauer, die die jeweiligen Nachbarkreise miteinander verbinden. Zwischen dem Purpose und den Kunden stehen, zunehmend wichtig, WOM-Aktive und Influencer. WOM steht dabei für Word of Mouth, das sind Mundpropaganda, Bewertungen und Empfehlungen. Influencer sind Kaufentscheidungsbeeinflusser. Und ihre Macht steigt.    Weiterlesen »

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Redesign der Unternehmensorganisation: mit Purpose und Kunden im Kern

Visionären Jungunternehmern gelingt es in kürzester Zeit, ganze Branchen aufzumischen und die Existenz konservativer Organisationen infrage zu stellen. Quasi über Nacht „ge-ubert“ zu werden, ist nicht länger utopisch. Wie man sich davor schützt?

Selbst dann, wenn Sie derzeit erfolgreich am Markt agieren: Starten Sie zügig einen Prozess mit dem Ziel, sich von innen heraus neu zu erfinden. Dabei geht es nicht nur um die Digitalisierung in der Produktion und anderen Unternehmensbereichen, sondern vor allem um neue Arbeits- und Führungsmodelle.

Mehr noch: Die komplette Organisationsstruktur eines Unternehmens muss überdacht und neu aufgestellt werden. Das dazu von mir entwickelte Modell zeigt diese Grafik aus Fit für die Next Economy. Hier und in den nächsten Blogbeiträgen werde ich die einzelnen Aspekte ausführlich erläutern.    Weiterlesen »

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Warum die „Alten“ von den „Jungen“ nicht lernen – und in alten Strukturen verharren

„Die jungen Leute lassen sich zunehmend schlecht in unsere Arbeitswelt integrieren“, jammern mir die Manager vor. „Aber das treiben wir denen schon noch aus“, ergänzen sie augenzwinkernd. Genau das wird nicht klappen.

Natürlich lassen sich die „Jungen“ schlecht in eine veraltete Arbeitswelt integrieren, warum sollten sie auch? Ganz egal, ob das der alten Garde nun passt oder nicht: Die junge Generation definiert unsere Zukunft – und auch den Handlungsspielraum, den die Anbieter darin haben. So sind die wahren Gründe, weshalb Unternehmen von gestern wahrscheinlich schon morgen den Anschluss verpassen, ganz genau zwei:

  1. weil sie die Junge Generation unterzubuttern versuchen, anstatt sie als Zukunftsgestalter zu nutzen.
  2. weil sie in alten Strukturen verharren und sich nicht von längst überholten Managementmoden trennen.

Und beides hängt eng miteinander zusammen, wie Fit für die Next Economy sehr deutlich zeigt.    Weiterlesen »

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Wie bitte geht’s zur digitalen Transformation? Mithilfe der jungen Generation

Mit digitaler Kernkompetenz, einem enorm hohen Tempo und einem Riecher für Innovationen treiben Millennials neue Geschäfts-, Vertriebs-, Marketing-, Organisations-, Finanzierungs-, Kommunikations- und Kaufmodelle voran. Sie leben anders, sie arbeiten anders, sie lernen anders. Und sie konsumieren anders.

So haben sie, von tradierten Methoden völlig entkoppelt, längst eine Parallelwelt erschaffen, die sich der Old Economy, wenn überhaupt, nur ansatzweise erschließt. Zunehmend definiert die junge Generation unsere Zukunft – und auch den Handlungsspielraum, den die Anbieter darin haben. Davon handelt mein neues Buch.

Von der jungen Generation lernen

Die Generation der Millennials kann der Old Economy helfen, sich auf das Neuland der Zukunft mit seinen immer rasanteren Zyklen vorzubereiten. Denn der Wandel hin zur Next Economy wird nur dann wirklich gelingen, wenn die „Jungen“ zu Mentoren der „Alten“ werden – sowohl strategisch als auch operativ.    Weiterlesen »

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NEUERSCHEINUNG: Fit für die Next Economy – Zukunftsfähig mit den Digital Natives

    Daran kann kein Zweifel sein: Die junge Generation definiert unsere Zukunft – und auch den Handlungsspielraum, den die Anbieter darin haben. Unternehmen müssen sich also fit und attraktiv machen für die Arbeits-, Kauf- und Lebenswelt dieser Generation. Denn das ist die Welt, in die wir uns alle hineinbewegen.

    Doch wie können die Unternehmen das schaffen? Indem sie sich gezielt von denen helfen lassen, denen die Zukunft gehört: den Millennials, auch Digital Natives genannt. Sie sind das Fundament für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Ihre Stärken für sich zu nutzen und passende Jung-Alt-Miteinander-Initiativen zu starten, genau das macht den Unterschied zwischen den zukünftigen Überfliegern der Wirtschaft und dem traurigen Rest.

    In meinem neuen Buch beantwortet der Jungautor Alex T. Steffen (Jahrgang 1990) mit mir gemeinsam die Frage, wie man als Unternehmer, Manager und Mitarbeiter die digitale Transformation in Angriff nimmt, und wie der Weg in die Next Economy zügig gelingt.

    Praxisnah zeigt es eine Vielzahl von Mitteln und Möglichkeiten, wie man sein Geschäftsmodell zukunftsfit macht, wie man Arbeitsweisen und Führungsmethoden modernisiert, wie man die High Potentials der jungen Generation zur aktiven Mitarbeit gewinnt, und wie man das ganze Unternehmen kundenfreundlicher gestaltet. Dabei unterscheiden wir zwischen »Quick wins«, die rasche Erfolge bringen, und »Big wins«, die direkt auf die Schnellstraße zur Next Economy führen. Bestellen Sie das Buch am besten gleich hier. Oder bei Amazon. Und: Diesen Post gerne teilen.

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