Personas entwickeln in 6 Schritten – das neue Zielgruppenkonzept

persona-marcPersonas sind fiktive Stellvertreter einer Kundengruppe, die deren charakteristische Eigenschaften, Erwartungshaltungen und Vorgehensweisen in sich vereinen. Sie ersetzen das anonyme Zielgruppengemenge durch eine menschliche Gestalt, in die man sich gut hineindenken kann.

Weshalb Personas so nützlich sind

Ohne Empathie mangelt es uns an Kreativität. So helfen Personas zum Beispiel Mitarbeitern, die nur indirekt mit Kunden zu tun haben, den Menschen hinter der Bestellnummer oder dem Aktenzeichen zu sehen. Und dort, wo nur noch mit Algorithmen gearbeitet wird, werden Datenpakete auf einmal lebendig.    Weiterlesen »

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Zielgruppenkonzepte: Die Menschen in der Rushhour des Lebens

folie14Unsere Lebenswelten haben sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Früher war der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsensein kurz. Mit plus minus 20 Jahren trat man ins Erwerbsleben ein und begann zügig mit der Familienplanung.

Ein durchgängiger Lebenslauf, eine Festanstellung ohne allzu viele Wechsel und eine lineare Karriere waren die Norm. Mit spätestens 65 stand dann die Zwangspensionierung an und man begab sich in den „wohlverdienten“ Ruhestand.

Unsere Lebenswelten – früher und heute

Heute sieht das völlig anders aus.    Weiterlesen »

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Für Sie gelesen: Silicon Valley und Silicon Germany

siliconvalleyDiese beiden Bücher gehören ins Bücherregal jedes Wirtschaftsinteressierten – und wenn Sie nur eines lesen wollen, dann empfehle ich Silicon Valley (2014). Silicon Germany (2016) wurde kürzlich zum Wirtschaftsbuch des Jahres gekürt. Der Autor Christoph Keese ist Verlagsmanager bei Axel Springer und war Chefredakteur der Financial Times Deutschland. Er verbrachte 6 Monate im Silicon Valley und berichtete im ersten der beiden Bücher aus erster Hand von Unternehmern und Innovationen im mächtigsten Tal der Welt. Zurück in Deutschland analysiert er in seinem zweiten Buch, was deutsche Unternehmen tun müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen. In guter Schreibe zeigt er, wo die Schwachstellen sind und wie man sie beheben kann.

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Für Sie gelesen: Das Escape Manifest. Es ist ein Aussteigerbuch.

escape-manifeastWir sind beseelt von dem Wunsch, einen Beitrag zu leisten und fürchten die Vorstellung, ein bedeutungsloses Leben gelebt zu haben. Es gibt Menschen Genugtuung, sich auf eine im Rahmen ihrer Fähigkeiten liegende Weise weiterentwickeln und entfalten zu können.

Wir sind als einzigartige Individuen mit einem mächtigen Gestaltungswillen geboren worden, um ein Leben voller Sinn zu führen. Und nicht, um ein unbedeutendes Rädchen im Getriebe der Unternehmen zu sein.

Auch ich bin vor vielen, vielen Jahren aus einem solchen Dasein ausgestiegen und habe begonnen, ein anderes Leben zu führen. Deshalb verstehe ich die Millennials so gut.

Sie wollen Selbstwirksamkeit spüren und nicht zum Spielball Dritter, der Umstände oder des Schicksals werden. Sie haben sich an ein eigenverantwortliches Leben sehr frühzeitig gewöhnt. Sie lassen sich nichts willenlos aufoktroyieren.

Und sie fragen sich, ob das, was sie tun, bedeutungsvoll ist. Die Arbeitswelt der Zukunft muss ihnen vor allem eines ermöglichen: durch Selbstbestimmung zu Selbstverwirklichung und zu Sinn zu gelangen. Wer darüber mehr erfahren will, dem kann ich das Buch Das Escape Manifest sehr empfehlen.

Es ist eine wunderbare Quelle für jeden, der in seinem Büro sitzt und davon träumt, was es wohl sonst noch im Leben gibt. Es liefert eine Anleitung für den geplanten Ausstieg und praktische Ratschläge, wie das eigene Arbeitsleben sehr viel erfüllender werden kann. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit.

Am Ende des Buchs findet der Leser dieses wundervolle Gedicht:    Weiterlesen »

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Digitalisierung ohne Ende – und wo bleiben Mitarbeiter und Management?

Digitalisierung5Dieser Blogbeitrag nimmt teil an der Blogparade der HR-Messe Zukunft Personal. Das Thema heißt: #DigiEmX: Digitalisierung ohne Ende – aber wo bleiben die Mitarbeiter?

Unter anderem geht es dabei um folgendes Statement: Büroangestellte verplempern 20 Arbeitstage im Jahr mit langsamer, veralteter oder komplizierter Technik. Das ist – leider – korrekt.

Und ich ergänze: Mitarbeiter verplempern noch viel mehr Zeit mit überbordender Bürokratie: mühsame Genehmigungsverfahren, überflüssiger Papierkram, antiquierte Routinen, lästige Arbeitsabläufe, unnötige Planungsprozesse, Budgetierungsexzesse, bremsende Vorschriften, jede Menge Reportings, die sowieso kein Mensch liest, und so weiter und so fort.

Die Liste des Leidens ist ellenlang. Und sie wird jeden Tag länger, denn anstatt erst mal den alten Kram zu entsorgen, wird fleißig obendrauf gepackt. Und das betrifft nicht nur die Arbeit der Mitarbeiter, sondern das komplette Management. Hier muss sich schleunigst was ändern.    Weiterlesen »

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Das Touchpoint Management: immer wichtiger. Und Touchpoint Manager auch

TouchpointsDas Customer Touchpoint Management (CTM) ist ein zentraler Faktor für den Unternehmenserfolg. Die Relevanz des CTM ist von 34 Prozent im Jahr 2012 auf satte 73 Prozent in 2016 gestiegen. Doch die professionelle Ausgestaltung des CTM ist nach wie vor erschreckend gering, fand eine aktuelle Gemeinschaftsstudie von ESCH. The Brand Consultants und der Marketingfachzeitschrift Absatzwirtschaft heraus. Laut Studie behindern fünf zentrale Stolpersteine den Weg:

  1. Silodenken lässt ein systematisches CTM nicht zu
  2. Die Zahl der Kontaktpunkte explodiert – vor allem online
  3. Die Unternehmen verlieren den Kontakt zum Kunden
  4. Customer Centricity wird nur halbherzig gelebt
  5. Eine fundierte Performance-Messung findet nicht statt

Eindrucksvolle Ergebnisse: So zahlt sich ein professionelles CTM aus

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Kostenloses Minibook Empfehlungsmarketing + Erfolgsseminar am 30. 11. in Köln

minibook-empfehlungsmarketingHeute geht es hier im Blog um mein neues kostenloses Minibook: Das neue Empfehlungsmarketing – Vier Schritte und vierzig Ideen. Hier können Sie es, zusammen mit weiteren kostenlosen Minibooks aus dem Business Village, herunterladen.

Ein systematisches Empfehlungsmarketing ist der Zukunftsweg zu neuen Kunden. Denn wir leben in einer Empfehlungsgesellschaft. Wer heute nicht empfehlenswert ist, ist morgen nicht mehr kaufenswert – und übermorgen tot. Die Konsumenten sind die neuen Vermarkter: glaubwürdige Markenbotschafter, lautstarke Meinungsmacher, machtvolle Berater, effiziente Vorverkäufer.

Um dieses Thema geht es auch in meinem Erfolgsseminar „Zukunftstrend Empfehlungsmarketing“. Die TeilnehmerInnen erhalten darin anhand konkreter Beispiele und hilfreicher Anregungen das notwendige Handwerkszeug zur Implementierung ihrer eigenen erfolgreichen Empfehlungsmarketing-Strategie.

Der Termin: 30. 11. 2016 in Köln, von 9.30 bis 17.30 Uhr. Ihr Investment: für die 1. Person 890 Euro, für die 2. und jede weitere Person 790 Euro (zzgl. MWST). Anmeldung: ganz einfach formlos unter info@anneschueller.de

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Spiegelneuronen schenken uns die Gabe der Empathie

spiegelneuronenMenschen übernehmen automatisch Gefühle voneinander, die Emotionen gleichen sich an. Gefühle sind ansteckend, sagen wir auch. Verantwortlich dafür sind Spiegelneuronen. Immer dann, wenn wir Kontakt mit anderen Menschen haben, schalten sich unsere Hirne zusammen. Der Volksmund weiß dies schon lange. Er spricht von gleicher Wellenlänge oder gleicher Chemie.

Und – welch tolle Nachricht und gut zu wissen: Die positiven Gefühle breiten sich leichter aus. So sollten bei einem Experiment die Versuchspersonen Menschen auf der Straße anlächeln oder ihnen ein Stirnrunzeln zeigen. 52 Prozent der angelächelten Passanten lächelten spontan zurück. Das Stirnrunzeln hingegen wurde nur in sieben Prozent der Fälle erwidert.

Mit dem Blick auf die Spiegelneuronen endet meine fünfteilige Serie zum Thema Emotionen hier im Blog. Davor haben wir über den Preisschmerz, unser Belohnungszentrum, unser Schutzengelradar und das Verbundenheitsphänomen gesprochen. Nun weiter zum Auslöser von Empathie und Ansteckungsgefahr.

Wofür Spiegelneuronen so alles verantwortlich sind

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