Dopamin – wie Habenwollen und der Rosarote-Brille-Effekt entstehen

Eigentlich ist alles ganz einfach. Unser Hirn will überleben. Zu diesem Zweck arbeitet es nach zwei Prinzipien:

Weg von allem Negativen, das an Leib und Leben bedroht. Hin zu allem Positiven, das Freude, Lust und gute Laune verspricht.

Deshalb bevorzugt unser Oberstübchen freundliche Gesichter, schöne Worte und positive Beziehungen. Sein ultimatives Ziel ist die Überführung Weiterlesen »

Die Insula – und wie Sie den Preisschmerz besiegen

Schon gleich vorweg: Alle Geldentscheidungen sind in Wirklichkeit emotionale Entscheidungen – denn Geld ist eine hochemotionale Sache. Bei Männern dient es vorzugsweise dazu, ihren Status aufzupolieren. Wie das? Tiere kämpfen, um festzustellen, wer der Stärkere ist.

Männer regeln das über teure Uhren, dicke Autos, Maßanzüge und einen Weber-Grill. All dies sind – neben Bildung, Expertise Weiterlesen »

5 Emotionskreise, die jeder Marketer, Manager und Verkäufer kennen sollte

Menschen sind „verrückt nach Schönheit, nach dem intensiven Erlebnis, nach dem Hochgefühl“, schwärmt Christian Mikunda in seinem Buch „Warum wir uns Gefühle kaufen.“ Den Homo oeconomicus hingegen, der seine Entscheidungen rein vernunftmäßig trifft und selbstsüchtig nur seinem Nutzen frönt, den hat es nie gegeben. Er ist eine traurige Erfindung weltfremder Wirtschaftsökonomen, denen es in ihren Weiterlesen »

Die Menschen sind alle verschieden: Was jedes Hirn besonders macht

Längst sind Erkenntnisse aus der Gehirnforschung unerlässlich, um die Aufmerksamkeit, das Interesse und schließlich die „Stimmzettel“ der Kunden erlangen zu können. Schon allein aus der folgenden, bei Weitem nicht vollständigen Übersicht ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte für ein wirkungsvolles Touchpoint-Management und eine zielführende Kommunikation:

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Die 4 Disziplinen, die Kommunikation in Zukunft erfolgreich machen

Kommunikative Zukunftsprognosen sind, soweit überhaupt möglich, in turbulenten Zeiten wertvoller als jemals zuvor. Hierbei helfen uns vier Disziplinen:

die Hirnforschung, die Verhaltensforschung, Software-Algorithmik, predictive Analytics.

Die Frage ist nun, welche Vorteile diese vier Disziplinen jeweils haben und wie sich das alles miteinander verknüpft.

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Verkaufspsychologie: Lassen Sie sich auch so gerne verführen?

Kommen die Sinne ins Spiel, ist immer sehr schnell auch von Manipulation die Rede. Dazu ein klares Wort an dieser Stelle: Manipulation ist an und für sich weder gut noch böse, weil das Wort nichts anderes als Handhabung meint.

Mit dem, was wir tun, wie wir also auf unser Umfeld einwirken, wollen wir etwas bewirken. Weiterlesen »

Multisensorik im Marketing: So spricht man mit allen fünf Sinnen

Marken, die man über die Sinne erkennt, sind starke Marken. Marken, die sensorische Berührungspunkte vernachlässigen, verschleudern Geld. Marken hingegen, die uns multisensorische Erlebnisse schenken, sind für Wiederholungskäufe geradezu prädestiniert.

Erreicht nämlich eine Botschaft unser Gehirn parallel über mehrere Sinne, erzeugt dies eine zerebrale Wirkungsexplosion. „Kauf das!“, feuern die Neuronen wie wild. Das Habenwollen steigt also Weiterlesen »

Multisensorik + Digitalisierung: Weshalb Paro und VR-Brillen erfolgreich wurden

Kürzlich habe ich Paro kennengelernt. Große schwarze Kulleraugen, Welpenblick. Er schmiegt sich gern an. Und er schläft ziemlich viel. Lange Wimpern sind dann zu sehen. Erst wenn man ihn anspricht, kommt Leben in ihn. Mit einem unterwürfigen Blick schaut er fiepend und grummelnd nach oben. Jeder Bewegung folgt er mit seinem Kopf.

Wer Paro ist? Weiterlesen »

Multisensorik und Online-Offline-Mix: Weshalb Pokémon Go so erfolgreich wurde

„Augmented Worlds“ werden in 2016 wohl Wirklichkeit sein, habe ich 2012 in meinem preisgekrönten Bestseller „Touchpoints“ geschrieben. Angesichts des unglaublichen Pokémon-Hypes hätte diese Vorhersage wohl nicht treffender ausfallen können. Zudem stehen Datenbrillen wie die Microsoft Hololens vor dem Durchbruch. Und VR-Brillen haben den Durchbruch bereits geschafft.

Doch was sind die Gründe, die eine augmentierte, also Weiterlesen »

Der Net Promoter Score (NPS) im Management: Die vorstandstaugliche Kennzahl

Den Net Promoter® Score (registered trademark of Satmetrix Systems, Inc., Bain & Company and Fred Reichheld) hat der amerikanische Loyalitätsexperte Fred Reichheld entwickelt. Diese Kennzahl, meist NPS genannt, hat einen weltweiten Siegeszug angetreten, weil sie als „vorstandstauglich“ gilt.

Sie gibt an, wie kundenzentriert ein Unternehmen ist. Wenn man es richtig macht, ist sie auch im Weiterlesen »