Vorausschau bis 2050, wertvolle Inhalte und Abschiedsträne: Die GDI Impuls

Die Dematerialisierung von Objekten schreitet voran. Auch das prägt unsere zunehmend digitalisierte Zukunft. Davon ist nun die GDI Impuls betroffen. Für mich zählten ihre vierteljährlichen Ausgaben zu den wichtigsten Vorausschau-Magazinen am deutschsprachigen Markt. Über Jahre haben sie mich mit wertvollen Impulsen begleitet. Im Bild sehen Sie die beiden letzten Print-Ausgaben. Ab jetzt gibt es nur noch einen Newsletter.

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Generation Y, Generation Z, Digital Natives, Digital Immigrants

wom2Wie selbstverständlich nimmt die kleine Alina von nebenan, vier Jahre alt, mein Smartphone in ihre süßen Händchen. Routiniert aktiviert sie die Sprachsteuerung. Auch ohne lesen und schreiben zu können, hat sie schon Zugang zum Wissen der Welt: „Zeig mir Bilder von Delfinen“, gibt sie in Auftrag.

Das erste Foto, das die Welt von ihr zu sehen bekam, war ein Ultraschallbild auf Facebook. Wenn sie im Mutterleib wild gestrampelt hat, hat das Kick-Bee-Bauchband der werdenden Mutter auf Twitter „I kicked Mommy“-Botschaften verschickt.

Als sie geboren wurde, hatte sie schon eine eigene Website-Domain. Als Baby trug sie Söckchen, die mit den Smartphones von Papa und Mama kommunizierten, um zu melden, falls mit der Kleinen was nicht in Ordnung war. Ihre Windeln schlugen via Bluetooth Alarm, wenn sie nicht mehr ganz trocken waren.

Mit zehn Monaten bekam sie ihr erstes Handy und danach jede Menge Digitalspielzeug geschenkt. Den Tablet-Computer ihres Papas beherrscht sie inzwischen perfekt. 47 Prozent aller Kinder zwischen drei und fünf Jahren können das heute. Aber nur 14 Prozent können sich die Schnürsenkel binden.

Im Internet und in den Sozialen Medien sozialisiert    Weiterlesen »

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Personas im Marketing: Tappen Sie nicht in die Seniorenfalle

noten2Eine Zielgruppe 50 plus gibt es nicht. Sie ist eine dumme Erfindung der Werbeszene. Ein 50-Jähriger ist von einem 80-Jährigen so weit entfernt wie ein 20-Jähriger von einem 50-Jährigen. Jeder von ihnen hat andere Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Wertewolken.

Selbst innerhalb von Altersklassen gibt es nur wenige übereinstimmende Merkmale. Auch das mit der hohen Kaufkraft im Alter ist eine Mär. Die Unterschiede sind, wie in jeder anderen Altersgruppe, auch hier ganz enorm. Natürlich gibt es eine hohe Zahl von älteren Vermögenden. Doch nicht umsonst ist auch Altersarmut ein Thema.

Höchstens vier Dinge haben ältere Kunden gemeinsam:

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Buyer Personas im B2B: Wie Sie diese in 7 Schritten entwickeln

persona-peterPersonas sind, das hatten wir im letzten Blogbeitrag schon skizziert, fiktive Stellvertreter einer Kundengruppe, die deren charakteristische Eigenschaften, Erwartungshaltungen und Vorgehensweisen in sich vereinen. Sie ersetzen das mehr oder weniger anonyme Zielgruppengemenge eines Unternehmens durch quasi-menschliche Figuren, in die man sich gut hineindenken kann.

So helfen Personas zum Beispiel den Mitarbeitern, die nur indirekt mit Kunden zu tun haben, den Menschen hinter der Bestellnummer zu sehen. Und dem Verkäufer helfen sie, den Endnutzer hinter dem verkauften Produkt zu verstehen. Im B2B sitzt zudem meist ein Buying-Team am Verhandlungstisch. Und der wahre Entscheider ist oft nicht mal dabei. Wir müssen uns also eine Vorstellung von ihm als Menschen machen.    Weiterlesen »

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Personas entwickeln in 6 Schritten – das neue Zielgruppenkonzept

persona-marcPersonas sind fiktive Stellvertreter einer Kundengruppe, die deren charakteristische Eigenschaften, Erwartungshaltungen und Vorgehensweisen in sich vereinen. Sie ersetzen das anonyme Zielgruppengemenge durch eine menschliche Gestalt, in die man sich gut hineindenken kann.

Weshalb Personas so nützlich sind

Ohne Empathie mangelt es uns an Kreativität. So helfen Personas zum Beispiel Mitarbeitern, die nur indirekt mit Kunden zu tun haben, den Menschen hinter der Bestellnummer oder dem Aktenzeichen zu sehen. Und dort, wo nur noch mit Algorithmen gearbeitet wird, werden Datenpakete auf einmal lebendig.    Weiterlesen »

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Zielgruppenkonzepte: Die Menschen in der Rushhour des Lebens

folie14Unsere Lebenswelten haben sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Früher war der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsensein kurz. Mit plus minus 20 Jahren trat man ins Erwerbsleben ein und begann zügig mit der Familienplanung.

Ein durchgängiger Lebenslauf, eine Festanstellung ohne allzu viele Wechsel und eine lineare Karriere waren die Norm. Mit spätestens 65 stand dann die Zwangspensionierung an und man begab sich in den „wohlverdienten“ Ruhestand.

Unsere Lebenswelten – früher und heute

Heute sieht das völlig anders aus.    Weiterlesen »

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Für Sie gelesen: Silicon Valley und Silicon Germany

siliconvalleyDiese beiden Bücher gehören ins Bücherregal jedes Wirtschaftsinteressierten – und wenn Sie nur eines lesen wollen, dann empfehle ich Silicon Valley (2014). Silicon Germany (2016) wurde kürzlich zum Wirtschaftsbuch des Jahres gekürt. Der Autor Christoph Keese ist Verlagsmanager bei Axel Springer und war Chefredakteur der Financial Times Deutschland. Er verbrachte 6 Monate im Silicon Valley und berichtete im ersten der beiden Bücher aus erster Hand von Unternehmern und Innovationen im mächtigsten Tal der Welt. Zurück in Deutschland analysiert er in seinem zweiten Buch, was deutsche Unternehmen tun müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen. In guter Schreibe zeigt er, wo die Schwachstellen sind und wie man sie beheben kann.

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Für Sie gelesen: Das Escape Manifest. Es ist ein Aussteigerbuch.

escape-manifeastWir sind beseelt von dem Wunsch, einen Beitrag zu leisten und fürchten die Vorstellung, ein bedeutungsloses Leben gelebt zu haben. Es gibt Menschen Genugtuung, sich auf eine im Rahmen ihrer Fähigkeiten liegende Weise weiterentwickeln und entfalten zu können.

Wir sind als einzigartige Individuen mit einem mächtigen Gestaltungswillen geboren worden, um ein Leben voller Sinn zu führen. Und nicht, um ein unbedeutendes Rädchen im Getriebe der Unternehmen zu sein.

Auch ich bin vor vielen, vielen Jahren aus einem solchen Dasein ausgestiegen und habe begonnen, ein anderes Leben zu führen. Deshalb verstehe ich die Millennials so gut.

Sie wollen Selbstwirksamkeit spüren und nicht zum Spielball Dritter, der Umstände oder des Schicksals werden. Sie haben sich an ein eigenverantwortliches Leben sehr frühzeitig gewöhnt. Sie lassen sich nichts willenlos aufoktroyieren.

Und sie fragen sich, ob das, was sie tun, bedeutungsvoll ist. Die Arbeitswelt der Zukunft muss ihnen vor allem eines ermöglichen: durch Selbstbestimmung zu Selbstverwirklichung und zu Sinn zu gelangen. Wer darüber mehr erfahren will, dem kann ich das Buch Das Escape Manifest sehr empfehlen.

Es ist eine wunderbare Quelle für jeden, der in seinem Büro sitzt und davon träumt, was es wohl sonst noch im Leben gibt. Es liefert eine Anleitung für den geplanten Ausstieg und praktische Ratschläge, wie das eigene Arbeitsleben sehr viel erfüllender werden kann. Denn Arbeitszeit ist Lebenszeit.

Am Ende des Buchs findet der Leser dieses wundervolle Gedicht:    Weiterlesen »

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