Ein Marketingtrend, der 2017 bleibt: gut gemachtes Content-Marketing

Das Content-Marketing sei bald tot, prognostizieren schon manche. Meine Antwort darauf ist: ja und nein. Schlechter Content, mit dem wir derzeit geflutet werden, wird natürlich nicht überleben. Schlechter Content ist solcher, der nur aus Geblubber und Buzzwords besteht, aber keinerlei relevanten Nutzwert bietet. Schlechter Content ist auch solcher, der sich als Inhalt tarnt, aber in Wahrheit nur Werbung ist.

Guter Content hingegen ist nach wie vor sehr gefragt. Guter Content ist solcher, der für die anvisierten Leser nützlich ist und womöglich auch unterhält. In den kommenden Beiträgen hier im Blog wird es darum gehen, wie man guten Content macht und dann unter die Leute bringt. Denn im Touchpoint-Management wird guter Content dringend gebraucht.    Weiterlesen »

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#Trends2017 (3/3): Das Management und die Erschütterung der Macht

Die Digitalisierung schaltet gerade den Turbo ein. Die Umbrüche in der Arbeitswelt sind dabei kolossal. Doch in klassischen Unternehmen scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Verstaubte Managementmoden, Topdown-Organigramme, Silostrukturen, Command & Control-Mechanismen, Hierarchiegehabe, tradierte Karrierewege, eine antiquierte Führungskultur und anderes Uraltzeugs sind der Beleg.

Disruptive Zeiten hingegen erzeugen nicht nur Rasanz, sondern auch permanente Vorläufigkeit. Alles steht ständig zur Disposition. Das bedeutet: Ein Unternehmen muss sich zunächst drinnen verändern, damit es draußen am Markt überleben kann. Neue Organisationsstrukturen sind unabdingbar. Hierarchien müssen zurückgebaut werden und Karrierewege anders verlaufen. Die Mitarbeiterführung wandelt sich fundamental. Möglichmacher werden in Zukunft gebraucht.    Weiterlesen »

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#Trends2017 (2/3): Transformation first, People first, Voice first

2017 – und natürlich auch die Jahre danach – stehen ganz im Zeichen der digitalen Transformation, die uns von nun an auf immer begleitet. Automatisierung, Roboterisierung und der Vormarsch der Denkmaschinen bestimmen derzeit die Trends, wie ich schon im letzten Blogbeitrag schrieb.

Doch leider wird bei der omnipräsenten Digitaldiskussion gerne vergessen: Jeder Transformationsprozess ist immer zugleich auch eine unternehmenskulturelle Herausforderung. Das Heil ist nicht nur in Technologien zu finden. Wem es nicht gelingt, die Menschen mitzunehmen, wird scheitern.

Management: Transformation first

Das Digitale macht vielleicht 20 Prozent aus, 80 Prozent ist Transformation. Zwingend betrifft der Veränderungsdruck auch die Organisationsstrukturen und Führungsprozesse. Viele Unternehmen werden den Anschluss an die Zukunft allein deshalb verpassen, weil sie in alten Vorgehensweisen verharren. Dies lässt sich nur dadurch vermeiden, dass sie die Talente derjenigen nutzen, denen die Zukunft gehört: Das sind die Millennials, die ins Internetzeitalter hineingeborenen Digital Natives.    Weiterlesen »

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#Trends2017 (1/3): Digitalisierung, Roboterisierung, Deep Learning, Automation

Die womöglich letzte Bastion menschlicher Denkvorherrschaft fiel am 15. März 2016. Da hat der Google-Computer AlphaGo den südkoreanischen Profispieler Lee Se-dol im schwierigsten Brettspiel der Welt besiegt: dem Kreuzworträtseldauerbrenner Go. Selbstlernend hatte AlphaGo sogar einige bis dahin unbekannte kreative Spielzüge erfunden, von denen die Fachwelt begeistert war.

Auch auf vielen anderen Gebieten werden die Menschen bereits von Computern geschlagen. Ist ein solcher Vorsprung erst mal erreicht, geben letztere ihn nie wieder ab. Indem man sie mit entsprechenden Daten füttert, lernen sie eigenständig immer weiter. Deep Learning ist das Schlagwort dafür. Wenn Sie zum Beispiel Siri benutzen, trainieren Sie gerade eine solche Lernmaschine.    Weiterlesen »

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Vorausschau bis 2050, wertvolle Inhalte und Abschiedsträne: Die GDI Impuls

Die Dematerialisierung von Objekten schreitet voran. Auch das prägt unsere zunehmend digitalisierte Zukunft. Davon ist nun die GDI Impuls betroffen. Für mich zählten ihre vierteljährlichen Ausgaben zu den wichtigsten Vorausschau-Magazinen am deutschsprachigen Markt. Über Jahre haben sie mich mit wertvollen Impulsen begleitet. Im Bild sehen Sie die beiden letzten Print-Ausgaben. Ab jetzt gibt es nur noch einen Newsletter.

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Generation Y, Generation Z, Digital Natives, Digital Immigrants

wom2Wie selbstverständlich nimmt die kleine Alina von nebenan, vier Jahre alt, mein Smartphone in ihre süßen Händchen. Routiniert aktiviert sie die Sprachsteuerung. Auch ohne lesen und schreiben zu können, hat sie schon Zugang zum Wissen der Welt: „Zeig mir Bilder von Delfinen“, gibt sie in Auftrag.

Das erste Foto, das die Welt von ihr zu sehen bekam, war ein Ultraschallbild auf Facebook. Wenn sie im Mutterleib wild gestrampelt hat, hat das Kick-Bee-Bauchband der werdenden Mutter auf Twitter „I kicked Mommy“-Botschaften verschickt.

Als sie geboren wurde, hatte sie schon eine eigene Website-Domain. Als Baby trug sie Söckchen, die mit den Smartphones von Papa und Mama kommunizierten, um zu melden, falls mit der Kleinen was nicht in Ordnung war. Ihre Windeln schlugen via Bluetooth Alarm, wenn sie nicht mehr ganz trocken waren.

Mit zehn Monaten bekam sie ihr erstes Handy und danach jede Menge Digitalspielzeug geschenkt. Den Tablet-Computer ihres Papas beherrscht sie inzwischen perfekt. 47 Prozent aller Kinder zwischen drei und fünf Jahren können das heute. Aber nur 14 Prozent können sich die Schnürsenkel binden.

Im Internet und in den Sozialen Medien sozialisiert    Weiterlesen »

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Personas im Marketing: Tappen Sie nicht in die Seniorenfalle

noten2Eine Zielgruppe 50 plus gibt es nicht. Sie ist eine dumme Erfindung der Werbeszene. Ein 50-Jähriger ist von einem 80-Jährigen so weit entfernt wie ein 20-Jähriger von einem 50-Jährigen. Jeder von ihnen hat andere Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Wertewolken.

Selbst innerhalb von Altersklassen gibt es nur wenige übereinstimmende Merkmale. Auch das mit der hohen Kaufkraft im Alter ist eine Mär. Die Unterschiede sind, wie in jeder anderen Altersgruppe, auch hier ganz enorm. Natürlich gibt es eine hohe Zahl von älteren Vermögenden. Doch nicht umsonst ist auch Altersarmut ein Thema.

Höchstens vier Dinge haben ältere Kunden gemeinsam:

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Buyer Personas im B2B: Wie Sie diese in 7 Schritten entwickeln

persona-peterPersonas sind, das hatten wir im letzten Blogbeitrag schon skizziert, fiktive Stellvertreter einer Kundengruppe, die deren charakteristische Eigenschaften, Erwartungshaltungen und Vorgehensweisen in sich vereinen. Sie ersetzen das mehr oder weniger anonyme Zielgruppengemenge eines Unternehmens durch quasi-menschliche Figuren, in die man sich gut hineindenken kann.

So helfen Personas zum Beispiel den Mitarbeitern, die nur indirekt mit Kunden zu tun haben, den Menschen hinter der Bestellnummer zu sehen. Und dem Verkäufer helfen sie, den Endnutzer hinter dem verkauften Produkt zu verstehen. Im B2B sitzt zudem meist ein Buying-Team am Verhandlungstisch. Und der wahre Entscheider ist oft nicht mal dabei. Wir müssen uns also eine Vorstellung von ihm als Menschen machen.    Weiterlesen »

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