Leser-Gedanken zum Empfehlungsmarketing

Meine Leser machen sich Gedanken zum Empfehlungsmarketing. Andreas Sturmlechner hat diese hier mal so formuliert:

1. Wenn jemand gar nicht empfehlen will

Eine Sache, der sich eine Person emotional besonders verbunden fühlt, möchte man evtl. deshalb nicht weiter empfehlen, um sie weiter für sich alleine zu haben. Beispiel: Ein besonderes Hotel, wo wir immer wieder urlauben, darf ich nicht empfehlen, weil meine Frau dort während unseres Urlaubs keinesfalls ein bekanntes Gesicht treffen möchte, wir wollen in diesem Hotel kein Gespräch führen ´müssen´, sondern ganz sicher für uns alleine sein.

2. Empfehlungen sind auch eine Gefahr

Eine Sache wird immer subjektiv empfunden und erlebt, NIE wird sie ein anderer ebenso empfinden. Wer sie aber in höchsten Tönen empfohlen bekommt, wird sie für sich höher einstufen, als wenn die Person zufällig darauf stößt, wodurch die Gefahr besteht, dass die Erwartung zu hoch ist, sich die Empfehlung ins Gegenteil verkehrt und die empfehlende Person an Ansehen verliert (das Gegenteil vom Bezweckten). Wird einem etwas als höchst empfehlenswert dargestellt und man erlebt die Sache als unzulänglich und ist enttäuscht, wird man sich selber hüten, allzu heftig Dinge zu empfehlen. Die These: Die Bereitschaft zu empfehlen sinkt mit den Empfehlungs-Erfahrungen.

3. Die eigene Einstellung zählt

Die persönliche Einstellung, also der Grad der Neigung, sich ärgern zu wollen bzw. etwas gut finden zu wollen, also Positives oder Negatives im Fokus des eigenen Denkens zu haben, … all das wiegt überproportional. Es ist das Konstrukt im eigenen Hirn, die Leistung ist relativ. Meiner Ansicht nach sollte man sich also so weit wie nur möglich davon verabschieden, überhaupt eine ´Wertung´ zu empfinden. Nichts ist gut oder schlecht, es ist alles immer relativ und hängt mehr von subjektiven als von objektiven Faktoren ab, auf welcher Stufe der Skala es – wenn überhaupt – einzuordnen sei.

Interessante Sichtweisen? Wie denken Sie darüber?

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