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Gute Nachricht: Positive Mundpropaganda wirkt stärker als negative

Laut einer Studie der trnd AG, an der mehr als 30.000 Umfrageteilnehmer mitgewirkt haben, hat negative Mundpropaganda offensichtlich keinen stärkeren Effekt als positive. Im Gegenteil hat sich herausgestellt, dass negative wie positive Mundpropaganda ähnlich weit verbreitet werden, die Menschen sich aber spontan deutlich häufiger an positive Kommunikation erinnern. Das berichtete Media-Treff [1].

Den folgenden Satz hat so oder so ähnlich wohl jeder schon mal gehört: „Eine positive Erfahrung erzählt man drei Leuten weiter, eine negative Erfahrung zehn.“ Hingegen ergab die trnd-Studie, die zusammen mit der Wirtschaftshochschule ESCP Europe durchgeführt wurde, dass Menschen ein besonders negatives Erlebnis an 8,25 andere Personen weitergeben, ein besonders positives an 7,44 Personen. Der Unterschied ist also deutlich geringer als üblicherweise angenommen.

Viel entscheidender noch: Befragt man Konsumenten nach der letzten Mundpropaganda, die von anderen an sie weitergegeben wurde, erinnern sich 89% an positive Berichte aus ihrem Umkreis, nur 7% an negative. „Konsumenten interessieren sich für gute Nachrichten und geben diese selbst gern weiter“, erläutert Martin Oetting [2], der die Studie geleitet hat.

Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie im Einzelnen. [3]

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