Gastbeitrag von Thomas Kilian zum Thema Online-Präsenz

Wer im Internet Kunden gewinnen möchte, braucht keine Website – er braucht überhaupt erstmal einen Plan. Wer keine Vorstellung davon hat, was er wem wann verkaufen möchte, wird auch im Internet nicht punkten. Im Gegenteil, er verschwendet nur noch mehr Zeit und Ressourcen und gibt sich der Illusion hin, dass es schon irgendwie klappen wird. Die Erfahrung zeigt aber, dass es nicht klappt.

Wer also im Internet Geschäfte machen möchte, sollte sich vorab folgende Fragen stellen:

Wer bin ich?
• Was biete ich an?
• Was mache ich anders als andere?
• Wieso sollten mich neue Kunden beauftragen?

Wer sich mit diesen Fragen (noch) nicht beschäftigt hat, für den wird schnell klar, dass es eine Internetseite, ein Weblog, ein Podcast, ein Twitter-Account, ein schickes XING-Profil oder ein Video bei Youtube auch nicht richten können. Dies alles sind schließlich nur Instrumente auf dem Weg zum Geschäftserfolg.

Viele Unternehmer, besonders wenn Sie neu am Markt sind, aber interessanterweise auch alte Hasen, betreiben ihr Geschäft nicht planmäßig, sondern nach der Devise „Ich nehme alle Aufträge, die ich kriegen kann“. Falscher Aktionismus führt aber nur in den seltensten Fällen zu einem langfristigen Erfolg.

Neukunden-Gewinnung im Internet ist kein Spaziergang. Es ist ein harter Wettkampf mit echten Gegnern (Ihr Wettbewerb), echten Einsätzen (Ihr Geld, Ihre Zeit) und echten Erfolgsmöglichkeiten (Ihre neuen Kunden mit neuen Umsatzpotentialen). Wir sprechen nicht über schnelle Lösungen, die Sie an einem langen Wochenende oder zwischen zwei Meetings in die Tat umsetzen.

Es geht auch nicht um Geschmack oder um die Frage, welche Website schicker oder funktionaler ist. Ihre Besucher entscheiden, wie schnell sie mit ihren flinken Füßen, das heißt ihren Mäusen und Tastaturen, auf Ihrer Website landen und wie viele Haken sie dort schließlich schlagen. Professionelles Webdesign ist messbar – Sie messen es in Form von „Conversions“, das heißt dem Faktor von Besuchern, die auch tatsächlich zu Interessenten (Leads) oder Kunden werden.

Dieser Beitrag von Thomas Kilian ist erschienen im Erfolgsratgeber Neukundengewinnung.

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2 comments to Gastbeitrag von Thomas Kilian zum Thema Online-Präsenz

  • Nun das ist natürlich der klassische und generell sinnvollere Weg. Es gibt allerdings auch Beispiele in denen einfach zuerst ein Ökosystem an Kontakten und Interessenten an einem Thema aufgebaut wurden und sich danach erst ein Business Modell entwickelt hat. Der entscheidende Vorteil dabei ist, dass man durch die Nähe zu den potentiellen Kunden besser deren Wünsche kennt.
    Eine einfache, kostenlose Plattform, um Themen zu kommunizieren, Kontakte aufzubauen und über die Besucherhistorie von Inhalten bspw Leads zu generieren ist http://www.chocoBRAIN.com.

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  • Die Idee, gemeinsam zu brainstormen, ist nicht neu. Brainr ist wohl einer der Vorreiter. Crowdsourcing ist halt nicht in allen Branchen und Unternehmen möglich (oder „gewollt“), da geht es ja auch um eine andere Art der Unternehmens-Kommunikation. In vielen Unternehmen wird irgendein IT-Mensch damit beauftragt, „nebenbei“ auch noch die Homepage mitzumachen. Dass dieses Wurschteln nichts bringt, darum gehts in meinem Beitrag (und im Übrigen auch in meinem Buch „Der Igel-Faktor“ – http://www.Igel-Faktor.de).

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