Gastbeitrag von Jürgen Linsenmaier: Reputationsmanagement

Beachten Sie die folgenden fünf Punkte, erhöhen Sie bei Ihren Kontakten das Vertrauen in Ihr Untenrehmen, in Ihre Person selbst und damit in Ihr Angebot. Ihr guter Ruf steigt und löst Empfehlungen und positive Mundpropaganda aus.

1. Grundlage: Ein Angebot ist ein Angebot

Kennen Sie das aus eigenen Erlebnissen? Man lässt sich ein Angebot machen (eventuell sogar bestätigen) und dann kommt die Rechnung. 30% Mehrkosten. Sauber augeflistet. Keine Information über erhöhte Kosten während der Ausführung. Durchaus üblich in der ein oder anderen Branche. Halten Sie sich an Ihre Angebote. Und sollte wirklich mal was dazwischen kommen, informieren Sie Ihren Kunden, bevor Sie loslegen oder weitermachen.

2. Grundlage: Ein Termin ist ein Termin

Klar werden Sie sagen, Termine bei Kunden werden immer wahrgenommen. Glaube ich Ihnen (mal abgesehen vom üblichen zu spät kommen). Aber es geht um mehr. Inzwischen ist es üblich, sich zu Netzwerkveranstaltungen anzumelden und einfach nicht zu kommen. Und es geht auch um Termine mit Freunden und Sportkollegen. Unzuverlässigkeit schafft kein Vertrauen. Ihr persönlicher Ruf nimmt Schaden.

3. Grundlage: Eine Reklamation ist eine Reklamation

Sie haben eine Reklamation, und bis endlich mal jemand sich darum kümmert, vergehen Tage, manchmal Wochen. Oder es wird Ihnen gesagt, Ihre Reklamation sei in dieser Form nicht als solche zu sehen. Ihr Puls steigt! Kümmern Sie sich in Ihrem Unternehmen um jede Reklamation zuverlässig, schnell und auch grosszügig. Eine exellente Reklamationsbearbeitung ist eines der besten (und auch einfachsten) Möglichkeiten, seinen Ruf zu verbessern. Freuen Sie sich also über jede Reklamation. Es ist eine hervorragende Chance.

4. Grundlage: Ein Nein ist ein Nein

Es gibt sie noch: Verkäufer, die keine Nein akzeptieren. Die mit allen Mitteln versuchen, den Kunden „über den Tisch zu ziehen“. In manchen Branchen nerven die Verkaufsgespräche. Es geht auch anders. Beraten Sie mehr, bleiben Sie authentisch, liefern Sie Nutzen und bitte akeptieren Sie das Nein eines möglichen Kunden.

5. Grundlage: Ein „Richtig“ muss richtig bleiben

Es gibt Branchen, da hört man es öfters und in manchen weniger. Sie haben ein Problem oder etwas funktioniert nicht. „Das kann nicht sein“ oder „Sind sie wirklich sicher“ kommt als Antwort am Telefon. Was richtig ist muss richtig bleiben. Zweifeln Sie nie die Probleme Ihrer Kunden an, selbst wenn sie in Ihren Augen noch so eigenartig sein mögen. Verständnis für Bedürfnisse und Probleme Ihrer Kunden ist die wichtigste Grundlage einer exellenten Reputation.

Jürgen Linsenmaier ist Marketingberater und betreibt einen Blog.

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