Für Sie gelesen: Die Ich-Sender von Wolfgang Hünnekens

Dieses Buch ist gut – und eine Zumutung zugleich.

Gut ist es für all die, die sich zum ersten Mal mit Social Media Marketing beschäftigen und zunächst einen Überblick über die Basics brauchen – was offensichtlich sehr viele sind, wenn man den Bestseller-Listen folgt.

Eine Zumutung ist es für all die, die ausführlichen Content zum Thema erwarten. Das Buch ist ein Büchlein von 21 x 13 cm, hat also in etwa Postkartenformat. Auf Seite 23 werden uns etwas „unter 200 Seiten“ versprochen, auf Seite 39 steigt der Autor nach gaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Selbstbeweihräucherung und der Geschichte von seinem Freund Max, den er der Welt als Dummie verkauft (!), dann endlich konkret ins Thema ein.

Und auf Seite 145 steigt er schon wieder aus, denn seine „Töchter drängelt schon“, zum Ende zu kommen. Familie ist ja legitim, doch bitte nicht auf Kosten von Lesern, die für jede Menge Agenturwerbung und Eigenlob auch noch 17,90 Euro zahlen sollen.

Wer also tiefer ins Thema einsteigen will, dem empfehle ich Socialnomics als Basislektüre – und für die konkrete Umsetzung Social Media Marketing wie auch Facebook Marketing von Felix Holzapfel, das ich gerade lese und in Kürze hier besprechen werde.

Hier geht’s zur Bestellung des Buchs.

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3 comments to Für Sie gelesen: Die Ich-Sender von Wolfgang Hünnekens

  • Kann ich beides unterschreiben, Frau Schüller, sowohl Ihre Meinung zum Ich-Sender als auch zu Socialnomics.
    Grüsse aus der verregneten Schweiz
    Daniela A. Caviglia

  • schueller

    Danke für Ihre Einschätzung. Anne Schüller

  • Bernd Pauly

    Die Informationen sind beim Ich-Sender in eine Rahmenhandlung eingebunden – was im Übrigen auch den Charme der Darstellung ausmacht. Darüber kommen die wesentlichen Neuigkeiten aber nicht zu kurz – ganz im Gegenteil.

    Für diese kurzweilige Einführung für Nicht-Fachleute, etwas anderes will dieses Buch gar nicht sein, finde ich den Preis durchaus angemessen.

    Der Buchpreis entspricht ungefähr zwei Kinokarten und da bin ich schon erheblich schlechter unterhalten worden…