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Für Sie gelesen: „Social Media im Personalmanagement“ von Frank Bärmann

Die sozialen Medien haben nicht nur die Welt der Kunden, sondern auch den Arbeitsmarkt gehörig verändert. Dieser hat sich inzwischen von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt gewandelt. Das heißt: Die Macht ist zur Arbeitnehmerseite gewechselt, zumindest, soweit es die qualifizierten Talente betrifft.

Als Stellensuchende verfügen sie – so wie die Kunden auch – über alle Möglichkeiten, ein Unternehmen streng zu durchleuchten, bevor es zu einer Entscheidung kommt. Ihre potenziellen Kollegen haben nämlich schon längst öffentlich gemacht, wie es hinter den Kulissen zugeht, und was die Führungskräfte wirklich taugen.

Und auch das hat sich umgekehrt: Heute bewerben sich die Arbeitgeber bei den aussichtsreichsten Kandidaten. Zum Beispiel klang eine Standardfrage im Einstellungsgespräch früher wie folgt: „Was wissen Sie über unsere Firma?“

Jetzt, so erzählen mir die Personalrekrutierer, drehen die Spitzenbewerber den Spieß einfach um, und das geht dann so: „Ich habe mich über die Reputation Ihres Managements und das Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen informiert, und nun erklären Sie mir mal, weshalb ich bei Ihnen arbeiten sollte!“

Progressive Firmen schreiben offene Posten höchstens noch pro forma per Stellenanzeige aus. Eher schon belohnen sie die Belegschaft für erfolgreiche Tipps. Denn die eigenen Mitarbeiter sind die beste Quelle, wenn es um passende neue Kollegen geht. Sie sind die Botschafter nach draußen.

Frank Bärmann [1], Diplom-Kaufmann und seit über zehn Jahren Berater für PR, Marketing, Social Media und Personal, hat sich in seinem Buch sehr ausführlich mit dem Einsatz von Social-Media-Tools im Personalmanagement beschäftigt. Insbesondere geht es um folgende Punkte:

Zum kostenlosen Reinlesen finden Sie hier das erste Kapitel. [2]

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