Für Sie gelesen: „Wer wir sind und was wir wollen“ von Philipp Riederle

RiederleLassen wir das Jahr 2014 mit der Jugend beginnen. Jede Jugend ist auf ihre Weise rebellisch. Sie will sich abgrenzen und anders sein. Das trifft für die heutige Jugend genauso zu wie für meine Jugendgeneration – und die davor – und die davor … .

Philipp Riederle, 19 Jahre alt, ist ein Jungspund unter den Speakern, er gilt als Deutschlands jüngster Unternehmensberater. Von manchen Medien wird er huldvoll „Vorstandsflüsterer“ genannt. In den Chefetagen hört man ihm zu, wenn er selbstbewusst von seinesgleichen spricht: den Digital Natives, wie sie ticken, was sie denken, wie sie leben, wann sie kaufen und wie sie arbeiten wollen.

Digital Natives, das sind die im Internet-Zeitalter aufgewachsenen und durch digitale Medien sozialisierten nach 1980 Geborenen, oft auch Millennials, Generation Y, GenY oder Ypsiloner genannt. „Wenn Ihr uns kriegen wollt, müssen wir erst Eure Fans werden können“, schreibt Riederle im Intro zu seinem 260-Seiten-Buch.

Auf ihre Weise transformieren die Digital Natives nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Arbeitswelt und die Unternehmenskultur. In ihrem vernetzten Miteinander geht es nicht nur um Sinn und Spaß, sondern auch darum, soziale Abstände zu reduzieren, Gemeinsamkeiten zu betonen und sich auf die gleiche Stufe zu stellen. Peer-to-Peer (P2P)- Kommunikation, Kommunikation unter Gleichrangigen, nennen sie das.

Die Werte, für die die Digital Natives stehen, nämlich

• Kooperation statt Konfrontation
• Gleichrangigkeit und Selbstorganisation
• Dialog und Interaktion
• Teilen und Partizipation
• Transparenz und Wahrhaftigkeit
• Kreativität und Schnelligkeit

werden unsere Zukunft maßgeblich prägen. So zeigen sie den ‚Analog Seniors‘, wo es ab sofort langgeht. Deshalb lohnt es sich vor allem für ältere Jahrgänge, dieses Buch mal zu lesen. Manches kommt etwas altklug daher und hinten raus wirkt es leicht zäh. Doch alles in allem ist für mich klar: Daumen nach oben, I like.

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