Für Sie gelesen: „Klartext“ von Dominic Multerer

Klartext-Dominic-MultererKlartext ist in Managementetagen eher selten, viel öfter herrscht Unverbindlichkeit vor. Experten, Führungskräfte und Marketingverantwortliche schmücken sich zudem gern mit einer recht kryptischen Sprache: dem Manager- und Marketing-Speak. Ein merkwürdiges Business-Kauderwelsch ist dies, floskelhaft, akademisch und unnahbar kühl, gespickt mit abstrakten Begriffen und Insider-Englisch.

Doch genau damit öffnet sich eine vergiftende Kluft zwischen oben und unten – und dies verhindert Erfolg. Ist die Sprache hingegen klar und deutlich, konkret und verbindlich, anschaulich und motivierend, bildhaft und für jeden verständlich, dann sorgt dies für Nähe und Leistungswillen. Und auf der Kundenseite sorgt es fürs Kaufen.

Vernebeltes Geschwafel entschlüsseln zu müssen kostet Arbeit, Zeit und Geld. Eine zusätzliche Folge: Allgemeine Verwirrung, Fehlinterpretationen und Missverständnisse, die zu falschen Schlüssen und schließlich zu Fehlentscheidungen führen können. Schlechte Kommunikation beinhaltet also hohe Risiken und kann sehr, sehr teuer werden.

Deshalb fordert Dominic Multerer nicht nur Klartext, sondern auch eine Klartext-Kultur. Sagen, was Sache ist, sagt der Autor, erfordert Courage, Aufrichtigkeit und einen Standpunkt. Wer Klartext redet, lehnt sich aus dem Fenster und wird angreifbar. Doch dieses Risiko lohnt sich, denn Klartext beflügelt Erfolg.

Anhand von fünf Prinzipien erläutert der 24-jährige Marketingprofi in einer klaren und unterhaltsamen Sprache, was Klartext bedeutet und wie Klartext umgesetzt werden kann: Klarheit, Ehrlichkeit, Mut, Bindung, Empathie. Interviews zum Thema mit Größen wie Manager Hartmut Mehdorn (naja), Sänger Thomas Anders (überraschend) und Unternehmer Jochen Schweizer (super) runden das Thema ab.

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