Für Sie gelesen: „Homo Deus“ und „Wem gehört die Zukunft“

Ostern ist eine gute Zeit, sich mit religiösen Dingen zu befassen. Oder ganz einfach mit unserer Zukunft. Niemand weiß genau, was sie bringt, doch das, was sie bringt, bringt sie schnell. Exponentiell schnell. Um die Dimensionen dessen, was exponentiell schnell bedeutet, zu zeigen, wird gern die Geschichte mit dem Schachbrett und den Reiskörnern erzählt. Angeblich wünschte sich der Erfinder dieses “königlichen” Spiels zur Belohnung, auf das jeweils nächste Feld möge man ihm doppelt so viele Reiskörner legen wie auf das davor, also eins, zwei, vier, acht und so weiter.

Demnach wären wir jetzt auf der zweiten Hälfte des Bretts unterwegs. So werden wir in den nächsten Dekaden technologische Sprünge sehen, die alles bisher Erlebte in den Schatten stellen. Es werden Dinge möglich sein, die wir aus Science Fiction-Filmen zwar kennen, die aber im wahren Leben noch gar nicht vorstellbar sind. Und sie werden nicht erst in 100 Jahren kommen, sondern in zehn oder 20. Science Fiction wird quasi vor unseren Augen zur Realität. Dabei bewegen sich Menschen, humanoide Roboter und Künstliche Intelligenz (KI) in Riesenschritten aufeinander zu.

Wie wir dann leben und arbeiten werden, ob das gut oder schlecht für uns ist, und wie mögliche Zukünfte aussehen können, damit beschäftigen sich einerseits der israelische Weltbestseller-Autor Yuval Noah Harari in Homo Deus und andererseits der US-Amerikanische Computerwissenschaftler Jaron Lanier in Wem gehört die Zukunft. Ich persönlich präferiere Homo Deus, weil es weniger dunkel ist, nicht nur vom Cover, sondern auch vom Inhalt her. Und wer die volle Dröhnung will, der lese Menschheit 2.0, das ebenso umstrittene wie spannende Werk des Transhumanisten Ray Kurzweil.

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