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Für Sie gelesen: Arbeit – von Joachim Bauer

Jeder hat ja so seine Lieblingsautoren – und Fans. Einer meiner Lieblingsautoren ist Joachim Bauer. Und da ich ihn kennen lernen konnte und deshalb sehr schätze, bin ich auch sein Fan.

Schon seine früheren Bücher „Prinzip Menschlichkeit“ und „Warum ich fühle, was Du fühlst“ sind absolut empfehlenswert. In letzterem geht es um die Wirkung der Spiegelneuronen, ein Thema, das für jede Führungskraft und jeden Verkäufer ein fundamentales ist.

Nun habe ich auch sein neues Buch Arbeit gelesen. Die Eingangsfrage, die sich gleich stellt: Schaffen wir die Arbeit – oder schafft sie uns?

Aus unserer Arbeit schöpfen wir Befriedigung, Identifikation und ein Leben in Wohlstand. Doch sie kann uns auch krank werden lassen. Und keine Arbeit zu haben kann ebenfalls krank machen. Wer aber arbeitet, erlebt bei seinem Arbeitgeber und ganz persönlich vielleicht – wahrscheinlich – fast überall Leistungsdruck, Multitasking, mehr oder weniger gute oder schlechte Führung – und Konflikte am Arbeitsplatz. Das fördert den Stress, und Dauerstress zermürbt. Hierdurch steigen Krankheiten wie Depression und Burn-out rapide. Nur: Müssen immer mehr Menschen arbeiten, bis der Arzt kommt?

In seinem neuen Buch nimmt der Neurobiologe, Mediziner und Bestsellerautor unsere Art zu arbeiten unter die Lupe. Wie wurde die Arbeit erfunden? Wie sah sie früher und wie sieht sie heute aus? Was ist Arbeit aus Sicht des Gehirns? Wie besteht jeder Einzelne die beispiellosen Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt?

Bauer stellt klar, dass Burn-out keine Mode-Diagnose ist. Seine radikale Erkenntnis: Der Mensch ist evolutionär nicht für die heutige Arbeit gemacht! Was sich ändern muss? Die Arbeit muss sich den Menschen anpassen – und nicht umgekehrt.

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