Für Sie gelesen: Teure Fehler

Immer wieder erstaunt es mich, mit wenig Inhalt man Bücher füllen kann, die dann auch noch laufen.

Teure Fehler von Matthias Schranner gehört zu dieser Kategorie. Große Schrift, viele Überschriften, da sind 200 Seiten schnell zusammen.

Inhaltlich geht es um Fehler bzw. Irrtümer beim Verhandeln. Sieben zählt Schranner auf. Wie man es allerdings ganz konkret besser machen kann, da bleiben detaillierte Erläuterungen oft aus.

Ein Beispiel: Es sagt, dass man der anderen Partei die Verhandlungsagenda vorgeben, aber nie deren Agenda akzeptieren soll. OK, aber was, wenn die andere Seite genauso agiert? Wie man nun über eine gemeinsame Agenda verhandelt? Keine Antwort.

Von Win-Win-Zielen bei Verhandlungen hält er wenig. Seine Erläuterungen zu dem, was im Hirn in schwierigen Situationen passiert, sind veraltet. So kommen in seinem Literaturverzeichnis auch keine Bücher vor, die sich mit dieser Thematik beschäftigen.

Alles in allem finde ich dieses Buch wenig hilfreich.
—–
Hier geht’s zur Bestellung des Buchs.

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