Interne Touchpoint Manager schaffen das für gute Arbeit nötige Wohlfühlklima

Der interne Touchpoint Manager und seine Stellung in einem vernetzten Unternehmen

Der interne Touchpoint Manager und seine Stellung in einem vernetzten Unternehmen

Die Arbeitswelt hat sich umfassend verändert. Sie ist nicht nur digitaler, sondern auch kollaborativer, vernetzter und agiler geworden.

Für Denkarbeit, die heutzutage an erster Stelle steht, ist zudem ein passendes Klima vonnöten. Denn Kreativität, die Schlüsselressource für Innovationen, ist wie eine launige Diva, die die richtigen Umstände braucht. Heiterkeit, Muße, Inspiration und Stress-Abstinenz gehören dazu.

Und: Arbeit muss Spaß machen, um gut zu werden. Aus diesem Grund wird in florierenden New-Economy-Firmen auch so viel Wert auf ein Wohlfühl-Ambiente gelegt. Und der Erfolg gibt ihnen recht.

Das Gestalten einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur spielt eine zunehmend ergebnisentscheidende Rolle. Zu diesem Zweck habe ich neues Berufsbild geschaffen: den internen Touchpoint Manager.

Ein interner Touchpoint Manager arbeitet bereichsübergreifend

Als Bindeglied zwischen Organisation, Mitarbeitenden und Führungskreis ist der interne Touchpoint Manager für unternehmenskulturnahe Themen und das Wohlergehen der Menschen zuständig. Er sorgt sich um die körperliche, geistige und seelische Fitness der Mitarbeiterschaft, damit deren Performance Höchststand erreicht.

Diese Funktion ist crossfunktional angelegt, also nicht an eine Abteilung gebunden. Und sie hat sowohl strategische als auch operative Komponenten. Von daher ist sie viel mehr als nur ein bisschen Mitarbeiterstreicheln. In Zeiten von Talente-Knappheit und Social Media-Gerede kann sie über die Zukunft eines Unternehmens maßgeblich mitentscheiden.

Insofern benötigt ein interner Touchpoint Manager die absolute Rückendeckung der Geschäftsleitung, da sein Weg holprig ist und er sich nicht immer nur Freunde macht. Denn wer als atmosphärischer Interessenvertreter der Mitarbeiter unterwegs ist, deckt zwangsläufig auch Missstände auf.

Die Aufgabenfelder eines internes Touchpoint Managers

Ein interner Touchpoint Manager ist Advokat der Mitarbeiter und Brückenbauer zwischen Oben und Unten. Sein möglicher Aufgabenbereich geht über den eines klassischen Feelgood-Managers weit hinaus. Er umfasst:

    • Büroorganisation und Büroleben
    • Mitarbeiterevents und Sozialprojekte
    • Sportangebote und Gesundheitsprogramme
    • Initiieren von Mitarbeiterbefragungen
    • Prävention von Mitarbeiterfluktuation
    • Involvement bei der Mitarbeiterauswahl
    • Onboarding- und Offboarding-Begleitung
    • Exit-Interviews und Ehemaligen-Betreuung
    • Betreuung von Arbeitgeber-Bewertungsportalen
    • Kummerkasten, gute Seele, Mediator
    • Innerbetriebliches Ideenmanagement
    • Moderation von internen Touchpoint-Projekten
    • Vernetzung aller über Abteilungsgrenzen hinweg

Der interne Touchpoint Manager ist Generalist. Er hat eine ausgereifte Persönlichkeit, die gleichzeitig verbindlich und feinfühlend, aber auch analytisch und strukturierend ist. Der Stelleninhaber sollte interdisziplinär arbeiten können und sich sowohl in Führungs- also auch HR-Themen auskennen.

Er benötigt psychologische Kenntnisse und Coaching-Kompetenz. Er ist Moderator, Netzwerker, Kommunikator und Diplomat in einer Person. Er muss leidenschaftlich vom Nutzen seiner Funktion überzeugt sein, um überzeugen zu können. Mithilfe des Collaborator Touchpoint Management Prozesses lässt sich diese Aufgabenstellung systematisieren und meistern.

Die Ausbildung zum zertifizierten internen Touchpoint Manager

Die Ausbildung zum zertifizierten internen Touchpoint Manager richtet sich vor allem an ambitionierte Beschäftigte aus den Bereichen Mitarbeiterführung und Personalwesen, die im Kontext unserer neuen Arbeitswelt und mithilfe dieser Zusatzqualifikation die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber sichern wollen.

Sie findet mit maximal zehn Teilnehmern vom 17. bis 19. August 2017 in München statt und wird von mir persönlich durchgeführt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung geht’s hier.

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